Farid Hajji: Perl - Einführung, Anwendungen, Referenz
2., aktualisierte und erweiterte Auflage
Addison-Wesley Longman, ISBN 3-8273-1535-2
Kleiner Tipp: die interessanten Online-Seiten fangen erst bei Kapitel 5: Strings an.
1. wget http://www.cpan.org/src/stable.tar.gz 2. tar -zxf stable.tar.gz 3. cd perl-5.8.0 (beispielsweise) 4. rm -f config.sh Policy.sh 5. sh Configure -de 6. make 7. make test 8. make install (als root)
In diesem Kapitel kamen keine Beispielprogramme vor.
http://www.cpan.org/src/stable.tar.gz wird auch die letzte Entwicklerversion unter http://www.cpan.org/src/devel.tar.gz angeboten. Sie sollten definitiv der letzten stabilen Version den Vorzug geben, da nur diese von genügend Leuten getestet und mit genügender Sicherheit eingesetzt werden kann. Die Development-Version repräsentiert dagegen stets den letzten Entwicklungsstand und enthält fast sicher neue Fehler. Diese neueste Versionen sind ausschließlig für Entwickler gedacht, die selbst an dem Code des Perl-Interpreters etwas ändern, und den Maintainern diese Änderungen zukommen lassen wollen. Für den Produktionsbetrieb ist der Einsatz einer Development-Version von Perl zu riskant und definitiv nicht empfohlen. Einige Leser und der Autor haben bereits negative Erfahrungen mit diversen Development-Versionen gemacht. You have been warned! (1999/11/27)Perl ist mittlerweile Standard auf allen gängigen Unix-Versionen. Es ist in der Regel nicht mehr erforderlich, Perl manuell zu kompilieren und zu installieren, wie in diesem Kapitel beschrieben. Es ist natürlich möglich, neben der Version von Perl, die mit dem Betriebssystem ausgeliefert wird, eine eigene (z.B. aktuellere) zu installieren. Hierbei sollten Sie jedoch auf Ihre Pfade achten. So weisen in diesem Buch z.B. alle Beispielprogramme folgende She-Bang Zeile auf: #!/usr/local/bin/perl Dies bedeutet, dass eine lokal (z.B. von Ihnen) installierte Perl-Version benutzt werden soll. Wenn Sie die Standardversion benutzen möchten, können Sie:
#!/usr/bin/perl/usr/local/bin/perl auf /usr/bin/perl setzen:
# ln -s /usr/local/bin/perl /usr/bin/perl
Wenn Sie eine aktuelle Version Ihres Betriebssystems nutzen, können Sie davon ausgehen, daß auch Perl auf dem neuesten Stand steht. Benutzen Sie einfach perl -v um herauszufinden, welche Perl-Version installiert ist.
Bei Linux-Distributionen wie Debian, Red Hat, SuSE und Mandrake können Sie eine vorkompilierte aktuelle Version von Perl direkt beim Hersteller downloaden. Dazu holen Sie sich einfach das aktuellste .deb, .rpm oder .mdk Archiv.
Bei den BSDs FreeBSD, OpenBSD und NetBSD muss generell zwischen der Version von Perl, die Teil des Basis-Systems ist (ausser bei FreeBSD 5.x) und der Port-Version von Perl unterschieden werden:
/usr/src zusammen mit den restlichen Betriebssystem-Sourcen. Damit liegt das Binary auch unter /usr/bin/perl (wie bei anderen Betriebssystemen auch). Allerdings bedeutet das auch, dass diese Version nicht immer auf dem neuesten Stand ist. So ist z.B. bei FreeBSD (4.8) die Version 5.005_03, statt der aktuellen Version 5.8.0 installiert.
# cd /usr/ports/lang/perl5.8
# make all install
# use.perl port
# make clean
Durch das Kommando use.perl port wird die Port-Version von Perl zur Standardversion, indem im die Symlinks von /usr/bin/perl (usw...) auf die jeweils installierte aktuelle Version gesetzt werden. Sie können dies jederzeit rückgängig machen, indem Sie use.perl system eingeben.
OpenBSD-CURRENT) bereits die z.Zt. aktuellste Version von Perl (5.8.0) (unter /usr/src/gnu/usr.bin/perl bzw. kompiliert als /usr/bin/perl) enthält.NetBSD-CURRENT) enthält keine System-Version von Perl. Installieren Sie dafür einfach den Port /usr/pkgsrc/lang/perl58, genauso wie bei FreeBSD (ohne use.perl).Schließlig ist noch zu erwähnen, daßt FreeBSD 5.x keine System-Version von Perl mehr mitführt. Wenn Sie dort Perl brauchen, installieren Sie einfach den Port, wie oben gezeigt.
In Vorbereitung
Z.Zt. nichts bekannt.
[Alte Quelle]
| Last modified: $Date: 2006/05/18 12:55:44 $ FH. Search :: Sitemap :: Disclaimer :: Copyright :: Privacy |
|